Spannenden Job und Familie unter einen Hut bringen. Unmöglich? [Teil 2]

Eine Hilfestellung für gut ausgebildete Männer und Frauen in zwei Teilen


«Was immer du tun kannst oder wovon du träumst – fang damit an.»

Johann Wolfgang von Goethe


In diesem zweiten Teil lernst du

  1. wie schwierige Lebensabschnitte während der Elternzeit deine Persönlichkeit reifen lassen.

  2. alternative Arbeitsmodelle kennen.

  3. mit Widerständen konstruktiv umzugehen.


In Teil 1 dieser Serie habe ich die verbreitetsten Familienmodelle vorgestellt und Beispiele präsentiert, wie sich Paare die Erwerbs- und Care-Arbeit aufteilen.


Welches Modell du wählst, spielt keine Rolle – es gibt kein richtig oder falsch. Entscheidend ist, dass sich beide Partner damit wohl fühlen.


Leider ist es aber oft so, dass sich einer der beiden Partner dabei doch nicht ganz wohl fühlt. Das kann zu Spannungen führen, die, wenn sie nicht thematisiert werden, zu Entfremdung, Wut, Depressionen und im schlimmsten Fall zur Trennung führen.


Rund 60 % aller Schweizer Paare mit Kindern unter 12 Jahren (Quelle: BFS 2020) leben im modernisiert bürgerlichen Modell, auch Zuverdienermodell genannt. Gut ausgebildete Frauen haben sich selten bewusst für dieses Modell entschieden, sondern es ist halt so passiert. Die Doppelbelastung, die dieses Modell oft mit sich bringt, führt bei vielen engagierten Frauen geradewegs in ein Burnout.



Anhand eines Fallbeispiels zeige ich auf, wie es zu einem Burnout kommt und was die Betroffenen daraus lernen. Dieses Wissen kann dir helfen, damit du rechtzeitig Grenzen setzen oder dir Hilfe holen kannst. Es geht mir dabei ums Sichtbarmachen diverser Themenfelder, die ganz unterschiedlich ausgeprägt sein können. Vielleicht erkennst du dich im einen oder anderen Thema wieder.



Eine Entdeckungsreise zu dir selbst

Daniela lernte Ende 20 ihren heutigen Mann Diego kennen. Sie übernahm mit 30 die Teamleitung in einer internationalen Firma. Es war perfekt. Sie hatten die gleichen Wertvorstellungen, wollten eine Familie. Sie machte eine klassische Karriere, verdiente recht gut und es hiess, sie würde es weit bringen. Dann wurde sie mit 34 Jahren schwanger, reduzierte das Pensum auf 80 %, um einen Mama-Tag zu haben, denn es war ihr wichtig, Zeit mit dem Kind zu verbringen, nicht nur abends und am Wochenende. Das Arbeitsvolumen blieb zwar gleich, doch durch kluge und effiziente Organisation brachte sie alles in einem 80 %-Pensum unter. Dafür war sie abends oft k.o.


Zu Hause übernahm sie fast die ganze Care-Arbeit: Einkaufen, waschen, alles rund ums Kind besorgen, denn Diego reduzierte sein Pensum nicht, wie vor der Schwangerschaft abgemacht. Er wurde während der Schwangerschaft befördert und brauchte nun Zeit, um sich in der neuen Rolle entfalten zu können. Es war für ihn klar, dass jetzt der Job Vorrang hatte und man die Kinderbetreuung ja anders organisieren konnte. Z. B. mit Hilfe von diversen Babysittern zur Überbrückung der Kita Abholzeiten oder mit einer Nanny, so dass Daniela auch freie Bahn gehabt hätte. Aus seiner Sicht gab ein Kind wenig Einschränkungen, ausser man macht sie sich selbst.



Daniela fand das nicht gut. Darum organisierte sie sich so, dass sie jeweils pünktlich um 17 Uhr gehen konnte. Sie kümmerte sich auch ums Abendessen. Wenn Diego nach Hause kam, war gekocht und der grösste Stress vorbei. Daniela fühlte sich nicht wohl damit, denn sie wünschte sich eine egalitäre Verteilung der Erwerbs- und Care-Arbeit, hatte das, so meinte sie, mit Diego auch so vereinbart und jetzt war doch alles sehr traditionell… Ihre Wertvorstellungen erlaubten es aber nicht, noch mehr Fremdbetreuung in Anspruch zu nehmen.


Sie selbst war in einer traditionellen Familie aufgewachsen. Der Vater half nie im Haushalt. Immerhin kochte Diego am Wochenende und übernahm unter der Woche wenigstens den Abwasch, das war schon ein grosser Fortschritt. Er wollte von Anfang an eine Putzhilfe, selbst als sie noch keine Kinder hatten.



Beim zweiten Kind wollte Daniela mehr Zeit haben mit den Kindern, denn die Care-Arbeit nahm ja auch deutlich zu. Sie reduzierte das Arbeitspensum auf 70 % und sie stellten eine Haushalthilfe an, die einmal pro Woche putzte. Diego blieb bei seiner Vollzeitstelle. Leider schlief das jüngere Kind nicht immer gut. Diego jedoch schon und so war Daniela diejenige, die oft auch die Nachtschicht übernahm, denn er musste ja fit sein und hatte sie lohnmässig überholt. Sie war erschöpft und wollte ihre Führungsposition abgeben. Sie hatte sich im Team zwar gut organisiert und übergab ihren Mitarbeitenden Verantwortung. Sie befähigte sie, viele Dinge selbstständig zu entscheiden. Und trotzdem fühlte sie sich wie eine Versagerin: In ihrer Vorstellung kam die Chefin als Erste am Morgen und verliess das Büro als Letzte. Sie hatte ein schlechtes Gewissen, weil sie erst gegen 8:30 Uhr kam und dann um 17 Uhr schon wieder gehen musste, um die Kinder zu holen. Zusätzlich plagte sie das schlechte Gewissen, die Kinder jeden Tag so lange in der Kita zu haben.



Glaubenssätze – Prüfe sie!

Früher, als sie noch kinderlos war, war sie schon vor 8 Uhr bis weit nach 19 Uhr im Büro. Danach im Fitnesscenter oder mit Freunden unterwegs. Es gab fast keine Wäsche und wenig zu putzen. Aber jetzt… Die Zeit fehlte. Für einfach alles. Sie sah keine Freunde mehr, ausser andere Mamas auf dem Spielplatz an ihrem Mama-Tag, machte keinen Sport. Sie war konstant erschöpft.


Die Mütter, die um 17 Uhr gingen, um die Kinder in der Kita zu holen, oder immer mal wieder bei Krankheit der Kinder zu Hause blieben, konnte sie früher nicht ernst nehmen. «Die arbeiten halt noch so ein bisschen, damit sie sich nicht langweilen». Und nun war sie selbst eine berufstätige Mutter! Nun sah sie, dass das ein falsches Bild von Müttern war. Sie engagierte sich. Bildete sich weiter. Übernahm Verantwortung. Und doch wurde sie immer unzufriedener… Und die Lohnerhöhungen blieben nun auch aus.



Fehlende Vorbilder

In der Firma gab es immerhin drei weitere Frauen in Führungsposition. Diese arbeiteten aber alle Vollzeit und hatten keine Kinder. Kein einziger Mann war ihr bekannt, der um 17 Uhr ging, um die Kinder zu holen oder Teilzeit arbeitete (ausser während einer Weiterbildung oder um ein Amt auszuführen)! Falls die Kinder hatten und die Frau überhaupt arbeitete, waren die Kinder durch die Grosseltern betreut. Kitaplätze waren rar und teuer. Daniela bekam wieder ein schlechtes Gewissen: Ihre Kinder sind so oft und so lang in der Kita, vier Tage, damit sie noch ein kleines bisschen Puffer für sich hatte! Ist das okay? Oder wäre es doch besser, sie wären mehr zu Hause? Ist sie eine Rabenmutter, weil sie gerne arbeitet und auch gerne gut verdient? Die meisten anderen Kita-Mütter arbeiteten weniger und hatten erst noch Grosseltern, auf die sie zurückgreifen konnten. Bloss, sie hatte diese Option ja nicht. Nanny oder Tagesmutter kamen für sie nicht in Frage. Punkt.



Die Frau kommt von der Venus, der Mann kommt vom Mars

Bei Diego stellten sich diese Fragen nicht. Er arbeitete Vollzeit und wollte nicht reduzieren.


Waren Diego die Kinder egal? Und ihre eigenen Gefühle? Offensichtlich kamen die beiden von zwei unterschiedlichen Planeten.


Immer öfter sagte Daniela: «Du bist so unsensibel und brutal!» und Diego sagte: «Du bist so kompliziert und eine richtige Glucke!»



Umwege erhöhen die Ortskenntnis

Für Daniela war klar: Die Zeit mit den Kindern ist beschränkt. Sie wollte ihnen Traditionen und Werte vermitteln, wie sie es von zu Hause her kannte. Da sein, wenn sie Kummer hatten. Anteil nehmen an ihrem Leben, eine Beziehung zu ihnen haben. Darum nahm sie die Doppelbelastung auf sich und schwieg. Es gab für sie keine Möglichkeit, mehr zu arbeiten, ausser Diego würde reduzieren. Und das kam für ihn nicht in Frage. Das hatte sie jetzt begriffen. Er wollte nicht.



Daniela wurde immer frustrierter. Als im Job eine grosse Umstrukturierung anstand und alle jeden Tag länger arbeiteten, war bei Diego auch gerade ein Riesenprojekt am Laufen. Auch er kam jeden Tag später nach Hause. Daniela versuchte erfolglos einen Teil ihres Workloads abzugeben. Die Firma stolperte von einer Reorganisation in die nächste und ihre Kollegen fielen reihenweise aus. Sie schlief immer weniger und war am Ende so erschöpft, dass sie wegen Burnout ein paar Monate krankgeschrieben war. Erst jetzt nahm ihr Arbeitgeber sie ernst und liess sie Aufgaben abgeben. Vorher wurde sie ständig vertröstet und bekam noch mehr «on-top-Aufgaben». Hat sie ihre Bedürfnisse klar genug kommuniziert und Grenzen gesetzt?



Diego konnte unerwartet doch einen Home-Office-Tag machen, was vorher nie ging und was sie enorm entlastete. Auch da: Hatte sie zuvor ihre Bedürfnisse klar genug formuliert? War ihm bewusst, wie schlecht es ihr ging? Sie reflektierte und kam zum Schluss: Sie selbst und ihre hohen Erwartungen waren ihr grösster Stressfaktor. Sie wollte von nun an an sich arbeiten und lernen, wie man gesunde Grenzen setzt und zu den eigenen Bedürfnissen steht. Dazu suchte sie einen Coach und bekam die notwendige Unterstützung. Viele Knoten lösten sich. Wieso nur hatte sie nicht früher Hilfe geholt?



Sie nutzte die Krankschreibung, um sich intensiv mit ihrem Leben zu befassen, ging zum ersten Mal überhaupt ihren Werten und Glaubenssätzen auf den Grund. Ganz tief und ehrlich. Alles machte plötzlich so viel Sinn! All die Kämpfe, Drachen und Dämonen.

Und erst jetzt erkannte sie, wer sie eigentlich war, schon immer, und was sie sich ganz tief im Innern wünschte. Sie lernte, achtsam zu sein für sich selbst, sich Pausen zu gönnen und sich weniger aufzuregen. Dazu gehörte auch, weniger zu urteilen, über andere und sich selbst, und die Dinge aufmerksam und neugierig zu betrachten und dann auch wieder gehen zu lassen. Vor allem stellte sie die Weichen für ihre Zukunft, so wie sie sie gerne leben würde. Sie wurde Gestalterin ihres eigenen Lebens und fand dadurch ihre Lebensfreude zurück.



Der Prozess führte zu einigen Veränderungen.


Sie hoffte immer noch, dass Diego die Stelle wechseln würde, weniger reisen müsste oder sogar das Pensum reduzierte. Sie akzeptierte jedoch, dass sie das nicht beeinflussen konnte.


Früher funktionierte sie nur, war fremdgesteuert. Ihr Coach half ihr, das Leben aktiv zu gestalten und sie lernte dadurch viele ihrer eigenen Glaubenssätze kennen und zu hinterfragen. Vieles musste sie loslassen, um sich selbst wieder zu finden. Sie entwickelte eine Vision von ihrem künftigen Leben, wurde weniger fremdbestimmt. Nur mit Diego wollte sie schauen, dass sie einen gemeinsamen Weg beschreiten konnten. Auch er hatte sich verändert, war nun bereit, mehr Care-Arbeit zu übernehmen.



Wachstum schmerzt

Diese Reise zu sich selbst war ein mehrjähriger Prozess. Daniela hinterfragte, wie sie lebte, was sie tat, warum und wozu. Sie bekam richtig Lust, nochmals durchzustarten. Denn eines war für sie klar: Sie brauchte Flexibilität, um für die Kinder da zu sein und Raum für ihr Wohlbefinden zu haben. Diego war es denn auch, der ihr den Schubser gab, den sie noch gebraucht hat. Sie kündigte ihren langjährigen Job, der sie so eingeengt hatte und liess es einfach geschehen: Sie machte eine Ausbildung als Coach, um Menschen in schwierigen Situationen zu begleiten und eröffnete ihr eigenes Geschäft. Sie war viel zufriedener und hatte schnell einen Kundenstamm. Sie fühlte sich wertgeschätzt und in Balance.



Immer diese Fakten!

Das ging gut bis Diego eine beissende Bemerkung machte. Er hoffe also schon, dass sie bald mehr Umsatz mache! Er träumte vom eigenen Haus und Garten und war es leid, in einer Wohnung zu sein. Daniela hatte diesen Traum nicht. Sie wollte vor allem eins: Eine ausgeglichene Work-Life-Balance! (5 Tipps für eine ausgeglichene Work-Life-Balance trotz Familie und herausforderndem Job). Sie war froh, waren die Kinder älter und selbständiger. Weshalb liess Diego sie nicht einfach in Ruhe?



Sie fühlte sich massiv unter Druck. Wer oder was sprach da zu ihr? Ihr innerer Richter, der ihr sagte, sie sei nicht gut genug? Eine Versagerin. Oder der «Pleaser», der es allen recht machen wollte?


Als sie eine tolle 80 %-Stelle in ihrem ursprünglichen Beruf sieht, fragt sie Diego, ob er bereit wäre, seine Stelle auch auf 80 % zu reduzieren, dann könnte sie sich das vorstellen.


Seine erste Reaktion ist niederschmetternd: «Nein.» Bei seiner Führungsposition wäre das schwierig. Sein früherer Boss habe das in 80 % gemacht, bei kleinerer Führungsspanne und ohne Kinder, aber der sei ständig am Limit gewesen. Auch sei er nicht bereit, auf 20 % Lohn zu verzichten.


Sie schluckt, ärgert sich und ist enttäuscht. Sie überlegt sich, ob sie das Ganze in einem Job- oder Top-Sharing machen könnte. Sie möchte ja auch, dass es Diego gut geht und er sein Haus haben kann… Sie hat gelernt, Vollzeitjob oder 80 % und Kinder geht für sie ressourcenmässig nicht.



Per Zufall stösst Daniela auf We Jobshare, eine Webplattform, die Suchenden dabei hilft, einen Job- oder Top-Sharing-Partner zu finden. Sie spricht mit Menschen, die das schon gemacht haben und informiert sich im Internet.


Nach einigen Tagen sucht sie nochmals das Gespräch mit ihrem Partner. Diego entschuldigt sich bei ihr für seine lieblose Reaktion. Er ist bereit, sich das Ganze nochmals anzuhören und zu überlegen. Er sieht zwar momentan keine Möglichkeit für Teilzeitarbeit, will es aber auch nicht ausschliessen. Erstmals reden sie offen über ihre Gefühle und Bedürfnisse. Es stellt sich heraus, dass er nicht von ihr erwartet, dass sie mehr Geld verdient und auch das mit dem Haus wäre zwar ein Traum, aber Diego sieht auch die Vorteile, wie es jetzt ist. Eine grosse Last fällt von ihren Schultern.


Keine einfache Entscheidung

Daniela kann sich nicht entscheiden. Soll sie sich in ihrer Selbständigkeit weiter entfalten oder sich für eine 80 % Stelle bewerben? Oder gar beides?


Sie entschliesst sich, Rat bei einer Fachperson zu suchen.


Vielleicht würde es gehen, wenn sie Nannys oder Babysitter anstellen? So abwegig wie früher findet Daniela das nun nicht mehr. Die Kinder sind nun älter und haben eine gute Beziehung zu ihr. Betreuung braucht es vor allem an den Randzeiten, also morgens zum Wecken und in die Schule schicken und abends zum Überbrücken und eventuell Essen vorbereiten.

Krisen als Chance – Aufbruch in eine erfüllte Zukunft

Zwei Tage später geht Diego auf Daniela zu und setzt sich in einer ruhigen Minute zu ihr aufs Sofa. «Du, wegen dieser 80 %-Stelle. Ich habe darüber nachgedacht und mir Gedanken gemacht. Ich hätte einen Vorschlag, wie es gehen könnte. Darf ich ihn dir sagen?»


Daniela hatte die Idee schon fast abgeschrieben und hörte gerne zu. «Ich würde zwar bei den 100 % bleiben, aber mit zwei fixen Home-Office Tagen. Wenn du auch 1 - 2 fixe Home-Office Tage machen kannst, dann haben wir die Randzeiten schon an 3 – 4 Tagen abgedeckt. Eine Haushalthilfe, die wöchentlich an einem Tag ein paar Stunden kommt, würde somit ausreichen.»


Daniela überlegt. Ja, das könnte gehen. Sie hatte nun die Wahl: Will sie ihr Geschäft aufgeben und sich bewerben, obwohl sie noch ganz viele Ideen hat, um ihr Business so richtig zum Fliegen zu kriegen und eigentlich gar keine Lust, wieder im alten Job zu arbeiten?


Herz und Bauch sagen ihr klar: «Nein, heute nicht.» Erstens ist das Geschäft ihr Herzensprojekt und sie ist sicher, dass sie noch mehr daraus machen wird. Und zweitens geniesst sie die Zeit mit den Kindern wirklich sehr. Bald sind die aus dem Haus und dann hat sie wieder alle Zeit der Welt. Und sie können auch dann noch in ein Haus ziehen, falls es dann immer noch ein Thema ist.


Sie ist dankbar, den Luxus zu haben so zu entscheiden. Andere Eltern haben dieses Privileg nicht, sie müssen beide voll arbeiten oder sogar mehreren Jobs nachgehen, um über die Runden zu kommen.



Learnings aus diesem Burnout und Neubeginn

  1. Frage nach, was der andere unter einem Begriff versteht, um Missverständnissen vorzubeugen. Was genau heisst für ihn/sie «gleichberechtigte Partnerschaft»? Was heisst «Karriere»? Was heisst «Kinderbetreuung»?

  2. Nimm dir regelmässig Zeit, dich mit deinen Bedürfnissen und Herzenswünschen zu beschäftigen und sprich mit deinem Partner darüber. Vielleicht lässt sich ja viel mehr umsetzen als du denkst?

  3. Hinterfrage deine Glaubenssätze. Wie kam es dazu? Wo hast du etwas das erste Mal gehört? Was wäre, wenn es komplett anders wäre…

  4. Wer sind deine Antreiber? Wer sagt dir, dass du alles perfekt machen musst? Gibt es wirklich Grund von aussen oder machst du dir den grössten Teil des Stresses selbst? Suche dir einen Sparring Partner, der dich regelmässig herausfordert und in deinem Denken weiterbringt. Es lohnt sich!

  5. Dein Partner ist auf deiner Seite. Ihr seid ein Team. Nimm ihn/sie mit ins Boot und macht euch gemeinsam auf den Lernweg. Eure Beziehung wird dadurch besser und stärker. Was immer auch kommt, bleibt im Gespräch und hört euch gegenseitig zu.