5 Gründe warum dich Blended Learning schneller ans Ziel bringt

Aktualisiert: Feb 17

Lerne in diesem Artikel, wie du dich dank Blended Learning trotz Zeitmangel zielgerichtet und begleitet weiterbilden kannst und wie das deinem ganzen Team und der Firma zu Gute kommt.


5 Gründe für Blended Learning:

  1. Dank Online-Tagen planst du selber, wann und wo du die einzelnen Aufgaben bearbeitest.

  2. Im Klassenzimmer triffst du neue Leute aus deinem Aufgabengebiet und vernetzt dich.

  3. Du erweiterst dein Repertoir an Arbeitstechniken.

  4. Du bearbeitest deinen eigenen Fall.

  5. Du hast die Möglichkeit, dein Wissen nachher in die Firma zu bringen.

Fallbeispiel

Anna ist Projektleiterin bei einem internationalen Dienstleistungsbetrieb und erlebt immer wieder in ihrem Berufsalltag, dass abteilungsübergreifende Projekte bei der Umsetzung harzen. Es gelingt ihr nicht, die Entscheider aus allen Abteilungen gemeinsam in einen Call zu bringen, schliesslich sind ja immer alle busy. Obwohl sie sich jeweils grosse Mühe gibt und die TeamleiterInnen auch per Skype teilnehmen können, scheint sie mit ihrem Projekt nicht voran zu kommen. Sie ist frustriert und befürchtet, ihre Zielvorgaben nicht erreichen zu können. Schliesslich entschliesst sie sich, einen Kurs im Projekt- und Risikomanagement zu besuchen, um zu lernen, wie sie mit solchen und weiteren Situationen besser umgehen kann.


Nur, auch Anna hat keine Zeit. Sie ist mit ihrem Projekt schon in Verzug und die Ressourcen sind knapp. Wie soll sie da zum Kursort reisen und sich für mehrere Tage aus dem Tagesgeschäft nehmen? Und wäre es nicht etwas unfair gegenüber ihren Kolleginnen und Kollegen?


Die Lösung: Ein Kurs im Blended Learning-Format

Anna entschliesst sich für den 5-tägigen Kurs "Best Practice im Projekt- und Risikomanagement nach PMI" an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). So hat Anna das Beste aus zwei Welten: An drei Tagen ist sie vor Ort im Klassenzimmer und lernt die Dozentin und ihre Kursgruppe persönlich kennen. Theorie, Praxisübungen an Fallbeispielen, der Austausch mit Peers und die Planung des eigenen Projekts stehen im Vordergrund. Einige Knoten öffnen sich, sie kann nun den Theorie-/Praxistransfer an ihrem eigenen Projekt umsetzen und das Gelernte gleich praxisbezogen anwenden. Dadurch verliert sie künftig keine wertvolle Zeit mehr mit ineffizienten Meetings und hilft ihrer Firma, Ressourcen zu schonen, was auch die Motivation aller Projektbeteiligten steigert.


Der Präsenzunterricht ermöglicht es Anna, sich mit Fachleuten aus anderen Firmen mit ähnlichen Themen zu vernetzen. Anna wird auch nach dem Kurs wertvolle Anlaufstellen haben, um sich zu konkreten Situationen oder Projektvorhaben auszutauschen. Zwischen den Präsenztagen findet jeweils ein Online-Tag statt. Anna erhält via die Online-Lernplattform-Moodle Aufgaben. Anna kann die Aufgaben von zu Hause aus oder vom Geschäft bearbeiten, wie es für sie gerade passt. Der Weg zum Kursort entfällt.


Höchste Flexibilität und langfristige Benefits

Die Online-Tage sind flexibel. Anna erhält eine individuelle, auf ihr Problem massgeschneiderte Aufgabe. Z. B. soll sie für ihr Projekt, zusammen mit ihrem Auftraggeber, einen schriftlichen Projektauftrag erstellen und vom Auftraggeber unterzeichnen lassen. Der Projektauftrag klärt alle wichtigen Fragen, die für eine erfolgreiche Umsetzung entscheidend sind. Je nachdem, wie viele Gespräche Anna zur Klärung dieser Punkte führen muss, kann das mehrere Wochen dauern. Der Kurs ist darum über sieben bis acht Wochen konzipiert. Somit bleibt genügend Luft für die Bearbeitung des eigenen Projekts. Reflexion und «Lessons Learned» sind integrierter Bestandteil des Lehr-/Lernarrangements. Die Kursgruppe dient Anna als Resonanzgruppe, d.h. sie kriegt nicht nur von der Dozentin neue Inputs und Feedback, sondern auch von allen anderen Kursteilnehmenden.

Beim nächsten Projekt weiss Anna genau, worauf sie schauen muss, um erfolgreich zu sein. Ihre Kolleginnen und Kollegen werden von ihrem Know-How profitieren.

Wird Anna beim Blended Learning unterstützt?

Die Online-Aufgaben werden begleitet. Die Dozentin unterstützt die Lernenden in ihrem Prozess und stellt verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung. Im Präsenzunterricht werden Lerntandems gebildet, die im engen Austausch sind und sich gegenseitig stützen. Ein Austauschforum in Moodle und eine virtuelle Sprechstunde gibt den Kursteilnehmenden die Möglichkeit, sich untereinander und mit der Dozentin auszutauschen.


Was kann Anna aus dem Kurs mitnehmen?

Anna profitiert gleich mehrfach: Sie wird mit ihrer eigenen Situation ernst genommen und erhält konkrete Vorschläge, wie sie damit umgehen kann. Parallel dazu kann sie diese in der Praxis testen und laut Demming Cycle kontinuierlich verbessern. Falls nach Abschluss des Kurses noch offene Fragen bestehen oder weitere Hilfe nötig ist, kann ein individuelles Coaching-Gespräch mit der Dozentin zielführend sein. Das Coaching kann im Büro der Dozentin oder auch virtuell durchgeführt werden.


Take Aways

  1. Anna kann sich selber organisieren. Das gibt ihr Luft, die Aufgaben in ihren Arbeitsalltag zu integrieren.

  2. Sie kennt nun neue Berufskolleginnen und -kollegen, auf die sie künftig zugehen kann, wenn sie sich zu einem Thema austauschen möchte.

  3. Sie probiert neue Methoden und Arbeitstechniken aus und nutzt diese weiter.

  4. Sie kommt in ihrem eigenen Projekt voran und weiss, worauf sie bei neuen Projekten achten muss.

  5. Sie kann ihr neues Wissen an Teamkolleginnen und -kollegen weitergeben. Die ganze Firma profitiert.

Melde dich an für den Kurs: Best Practice im Projekt- und Risikomanagement nach PMI. Oder möchtest du für deine Firma einen Kurs entwickeln lassen? Nimm Kontakt auf für eine Bedürfnisanalyse.


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